25.01.2019 20:00 Alter: 22 days
Kategorie: News
Von: Jörg Neumann

Hauptversammlung der Feuerwehr


Kommandant Frank Sattler begrüßte am vergangenen Freitag neben den 62 anwesenden Kameraden auch Bürgermeister Peter Schäfer, Kreisbrandmeister Andy Dorroch und die Vertreter der Presse zur jährlichen Hauptversammlung der Feuerwehr Eberdingen in der Gemeindehalle.

In seinem Bericht ließ er das vergangene und zudem eher ruhige Jahr Revue passieren.
Für die drei Abteilungswehren gab es in Summe 28 Einsätze zu bewältigen, welche überwiegend technische Hilfeleistungen in Form von Türöffnungen waren. Neben sechs Kleinbränden, einer Überlandhilfe sowie einer Tierrettung, drei Gefahrstoffunfällen und drei Fehlalarmen gab es auch einen dreitägigen Brandsicherheitsdienst zu leisten.

Auch in diesem Jahr konnten wieder mehrere Mitglieder aus- und fortgebildet werden. Unter Anderem zu Atemschutzträgern, Maschinisten und Truppführern. Ebenso absolvierte ein Kamerad die Feuerwehrgrundausbildung. Der Ausbildungsstand der Wehr ist durchweg konstant und wird durch viele Übungstermine und Lehrgänge auf Kreisebene aufrechterhalten.

Die 82 Mitglieder starke Gesamtwehr hatte im vergangenen Jahr vier Austritte zu vermelden, konnte im Gegenzug jedoch zwei neue Kameraden verpflichten. Die Jugendfeuerwehr besteht zum Jahresende aus 21 Mädchen und Jungen und die Alterswehr aus 32 Kameraden.

Im Anschluss an den Bericht des Kommandanten legte Gesamtkassier René Gerlach einen umfassenden Bericht über die Situation der Kasse dar. Durch die Kassenprüfer Sabine Krauth und Carsten Willing bekam er eine einwandfreie Buchführung bescheinigt und wurde anschließend durch das stimmberechtigte Gremium für seine Tätigkeit entlastet.

Samuel Reyle, Jugendwart der Feuerwehr Eberdingen, vermittelte die vielfältigen Betätigungen der Jugendfeuerwehr. Neben zahlreichen Übungen kamen auch kameradschaftliche Aspekte nicht zu kurz. Im Frühjahr führte man gemeinsam mit anderen örtlichen Institutionen eine Markungsputzete im Ortsteil Hochdorf durch.
Er wies zudem auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit hin, denn diese legt den Grundstein für eine gesunde Mannschaftsstärke der Einsatzabteilung, und bedankte sich bei seinen Jugendleitern für Ihre geleistete Arbeit.

21 Kameradinnen und Kameraden wurden durch Kreisbrandmeister Andy Dorroch mit einer Ehrung des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten das Feuerwehrehrenzeichen in Silber:

  • Löschmeister Kai Gühring (Abt. Nussdorf)
  • Hauptfeuerwehrmann Alexander Honeck (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Oberlöschmeister Timo Sattler (Abt. Nussdorf)

 

Für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze:

  • Hauptbrandmeister Mattias Bauz (Abt. Nussdorf)
  • Hauptfeuerwehrmann Steffen Elser (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Hauptfeuerwehrmann Mattias Etzel (Abt. Nussdorf)
  • Hauptfeuerwehrmann Jens Großmann (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Hauptfeuerwehrmann Heiko Hagdorn (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Oberlöschmeister Marco Hiemer (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Oberfeuerwehrmann Ralf Janitschke (Abt. Eberdingen)
  • Hauptfeuerwehrfrau Sabine Krauth (Abt. Eberdingen)
  • Hauptfeuerwehrmann Karl Kurz (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Hauptfeuerwehrmann Josua Merdes (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Oberfeuerwehrmann Matthias Merkle (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Hauptfeuerwehrmann Christian Rapp  (Abt. Nussdorf)
  • Löschmeister Markus Rapp (Abt. Nussdorf)
  • Hauptbrandmeister Frank Sattler (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Oberfeuerwehrmann Stefan Schinko (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Hauptfeuerwehrfrau Gitta Sigle (Abt. Nussdorf)
  • Hauptfeuerwehrmann Thomas Truckses (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Brandmeister Marcus Uhlig (Abt. Hochdorf/Enz)

 

Anschließend nahmen Kommandant Sattler und Bürgermeister Schäfer die anstehenden Beförderungen vor.

Vom Anwärter zum Feuerwehrmann wurde befördert:

  • Uwe Wagner (Abt. Eberdingen)

Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert:

  • Nico Beck (Abt. Eberdingen)
  • Matthias Dörrer (Abt. Nussdorf)
  • Patrick Kato (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Marco Lenkeit (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Phillip Maresch (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Justin Michael (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Samuel Reyle (Abt. Nussdorf)

Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert

  • Ralf Janitschke (Abt. Eberdingen)
  • Matthias Merkle (Abt. Hochdorf/Enz)
  • Sebastian Rapp (Abt. Nussdorf) 

Vom Oberfeuerwehrmann zum Löschmeister wurde befördert:

  • Kai Lanik (Abt. Nussdorf)

 

Nachdem alle Ehrungen und Beförderungen vorgenommen waren, wurde Bürgermeister Schäfer zum Leiter der anstehenden Wahl ernannt. In diesem Jahr ist turnusmäßig das Amt des Kommandanten zu wählen.
Als Kandidat stand der bisherige Amtsinhaber Frank Sattler zur Wahl, weitere Wortmeldungen aus dem Gremium waren keine zu vernehmen. So wurde in geheimer Wahl Hauptbrandmeister Frank Sattler einstimmig in seinem Amt bestätigt und leitet nun weitere fünf Jahre die Geschicke der Eberdinger Wehr.

 

Zum letzten Tagesordnungsprunkt der Versammlung ergriff Bürgermeister Peter Schäfer das Wort und grüßte alle anwesenden Kameraden und die Vertreter des Gemeinderates und der Presse. Seine Glückwünsche zur Wiederwahl richtete er an Kommandant Sattler.

Über die Notwendigkeit der Feuerwehrhauserweiterung seien sich Verwaltung in Gemeinderat im Klaren, ebenso über die Ersatzbeschaffung für das bisherige Tanklöschfahrzeug der Abteilung Hochdorf, welches durch ein Mittleres Löschfahrzeug ersetzen werden soll. Der finanzielle Zuschuss für dieses Fahrzeug durch das Land Baden-Württemberg wurde bereits genehmigt wohingegen der Zuschuss für die Feuerwehrhauserweiterung im Februar beantragt wird.
Die fundamental wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr hob er dankend hervor und appellierte an alle, diese tatkräftig zu unterstützen.

Kreisbrandmeister Andy Dorroch richtete abschließend ebenfalls einige Worte an die Versammlung, nachdem er Kommandant Frank Sattler zur überaus sozialistischen Wiederwahl beglückwünschte.
Im Bezug auf die Einführung des Digitalfunks, welcher Anfang 2020 flächendeckend durch die Feuerwehren des Landkreises genutzt werden soll, gab er sich vorsichtig optimistisch. Digitalfunkfähig sei die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg jedoch bereits.
Die Kreisausbildung hob er als wichtiges Element der Feuerwehrarbeit hervor. Im aktuellen Jahr wolle man das System der Ausbildung weiter vereinheitlichen und durch die Abwicklung der organisatorischen Tätigkeiten durch das Landratsamt die Kreisausbilder entlasten. Das bereits sehr hohe Niveau der Ausbildung im Landkreis soll dadurch weiter gestärkt werden.

Weiterhin berichtete KBM Dorroch über die Beschaffungen des Landkreises im vergangenen Jahr und erläuterte das kreisweite Wechselladerkonzept, für welches nun unter Anderem ein Abrollbehälter Sonderlöschmittel beschafft wurde und noch die Abrollbehälter Hochwasserschutz und Rüst beschafft werden.


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